Inpersonal

WE’RE MOVING IN TOGETHER!

Unbeauftragte Werbung da Markennennung


…oder auch “wie sich in einem Jahr alles ändert”? 

Genauso hätte der Titel auch heißen können, denn vor genau einem Jahr war ich mir ziemlich sicher, jetzt weg aus Dresden zu sein. Ich war unzufrieden. Bin hier unglaublich verletzt worden, lebte nur für die Uni und die Arbeit und fand Dresden als Stadt sowieso langweilig. Ich hatte zwar (beziehungsweise habe immer noch) sehr gute Freunde und Familie hier, aber schlichtweg die Nase voll von der Stadt, die als “Großstadt” bezeichnet wird. Ehrlich gesagt, konnte ich es kaum abwarten endlich meinen Bachelorabschluss in der Hand zu halten und einen neuen Lebensabschnitt in einer größeren Stadt du beginnen. Auch wenn mir so oft von München und Hamburg abgeraten wurde – ihr wisst ja was das Problem dabei ist – wollte ich einfach nicht davon ablassen. 

Umso überraschender für mich und auch für euch ist es wahrscheinlich wo ich jetzt – ein Jahr später – stehe. Ich bin schon mitten im Master-Studium angekommen und meine zwei Nebenjobs lassen mich auch nie zur Ruhe kommen. Das heißt: ich habe mich Dresden für weitere zwei Jahre verschrieben. Aber meine Wohnung, meine erste eigene kleine Wohnung, ist bereits zum 01.12.2018 gekündigt. Was das heißt könnt ihr euch ja bestimmt schon denken oder am Titel erkennen…mein Freund und ich ziehen zusammen! Besser gesagt ich ziehe zu ihm, da er aktuell noch in einer WG wohnt die dann zu unserer Wohnung wird. Nun ist es endlich raus und ich freue mich sehr diesen neuen Lebensabschnitt mit euch zu teilen. 

Bin ich unglücklich jetzt noch weitere zwei Jahre in Dresden bleiben zu “müssen”? Ganz und gar nicht. Ihr glaubt nicht was für einen tollen Menschen ich in meinem Freund gefunden habe. Mit ihm zusammen würde ich sogar gern im letzten Dorf wohnen. Und da er nach seinem Abschluss auch auf jeden Fall wegziehen möchte, habe ich gar kein Problem damit die Zeit bis dahin mit ihm hier in Dresden zu verbringen. Schon witzig wie sich solche Ansichten in einem Jahr ändern können oder? Aber das zeigt mal wieder, dass nichts so kommt wie man es plant. 

Ich freue mich unglaublich wenn es gegen Ende November/Anfang Dezember endlich soweit ist und ich mit dem Umzug beginnen kann. Dann hat dieses ständige „wo schlafen wir heute?“ und Sachen packen/hin und hertragen endlich ein Ende. Wer von euch getrennt von Freund/Freundin wohnt kennt es bestimmt: man hat das Gefühl sein gesamtes Hab und Gut ist auf zwei Wohnungen verteilt. Und immer dann wenn man irgendetwas braucht ist es genau in der falschen Wohnung. Aber das hat ja nun bald Gott sei Dank ein Ende. 

Natürlich wurde von Freunden und Familie oft hinterfragt, ob es das Richtige sei, nach „nur“ einem Jahr Beziehung in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, aber glaubt mir, wenn ich mir nicht zu 1000% sicher wäre, hätte ich meine Wohnung nicht so schnell aufgeben und meine gesamten Möbel verkauft.
Ich war schon immer ein Mensch der lieber alleine gewohnt hat, anstatt in einer WG oder mit einem Partner, aber er ist der erste mit dem ich mir überhaupt vorstellen konnte zusammen zu leben. Ja, auch nach nur einem Jahr haben wir ziemlich viel erlebt. Haben zusammen gelacht und geweint, Erfolge geteilt aber auch gestritten. Und dass wir es auf längere Zeit miteinander “aushalten” haben wir spätestens in unserem Urlaub, aber auch jeden Tag den wir ohne einander waren und uns vermissten gemerkt. Ich kann es verstehen wenn einige das hier voreilig finden und ich will mich auch gar nicht rechtfertigen, aber für mich fühlt es sich einfach genau richtig an. 

Im kommenden Monat steht also der Umzug an und ich bin jetzt schon zu 1485899% gestresst, wenn ich daran denke, dass ich eigentlich nur noch einen Monat habe um meine gesamten Sachen zu meinem Freund zu bekommen und meine Möbel zu verkaufen. Vor allem weil eigentlich jeder Tag voll mit Uni, Arbeit, Sport, Blog/Insta,… ist. Dennoch bin ich zuversichtlich und freue mich unfassbar auf alles was kommt. Ich hoffe ihr freut euch auch auf unzählige IKEA-Besuche, Dekohauls usw. und wollt mich weiterhin auf meiner Reise begleiten. 


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